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Matchberichte - Frauen 1

01. November 2017

Einsatz nicht belohnt

Manchmal ist es wie verhext und es scheint alles gegen einen zu laufen. So schienen sich am Ende der heutigen nachgeholten Partie an einem sehr kalten Mittwoch Abend die Lachner Spielerinnen zu fühlen. Sofort ab Spielbeginn um 20:15h durften die spärlich erschienenen Zuschauer eine animierte und umkämpfte Begegnung beobachten. Einerseits ging es bei den punktgleichen Tabellennachbarn darum, sich mit zusätzlichen Punkten dem unteren Tabellendrittel zu distanzieren und andererseits sich gleichzeitig die Anbindung zum Mittelfeld zu ermöglichen. Den Gästen ging es ausserdem darum, sich nach der letzten eher schwachen Partie von einem weit besseren Licht zu zeigen, was auch mehrheitlich gelang. So gehörte die Anfangsphase des Spiels eher den Gästen vom oberen Zürichsee. Lachen verstand es, früh Druck aufzubauen und konnte durch Städtler beinahe reüssieren, wäre der Goalie nicht rechtzeitig herausgelaufen. Danach glich sich die Partie aus und auch die einheimische Flügelläuferin auf der rechten Platzseite prüfte Lach mit gezielten Schüssen, indem sie nur sehr schwer auf der rechten Flankenseite zu kontrollieren war und so den Abschluss finden konnte. Holdener war auch heute wieder sehr lauffreudig, scheiterte jedoch wiederum am glänzend heraus laufenden Goalie. Im Gegenzug fiel das Gegentor nach abgefälschtem Schuss. Sogleich nach Wiederanspiel war es Holdener auf der rechten Flanke, die nach einem Spurt dann herrlich zur Mitte spielte. Städtler brachte leider das Kunststück fertig, das Leder neben das Goal zu setzen. Lachen gab nicht nach und versuchte, den Druck aufrecht zu halten. Nach genau einer halben Stunde endete ein Zweikampf mit Ziehen und Stossen mit einer gelben Karte auf beiden Seiten. Das Spiel wog weiterhin hin und her und bot beste Unterhaltung. Kurz vor Ende der ersten Hälfte wurde die gefährlichste Zürcher Spielerin völlig vergessen. Lach war aber hoch konzentriert, machte den Raum und damit die Abschlussmöglichkeit eng, wodurch der Schuss im Aussennetz landete. Die letzte Möglichkeit hatte Städtler, wurde aber einmal mehr vom Goalie gebremst.

Nach einer Viertelstunde Pause in der Kabine ging es nahtlos kampfbetont weiter. Dieses Mal jedoch fand Pfäffikon rascher ins Spiel, ohne gross Gefahr zu erzeugen. Rund drei Minuten nach Wiederaufnahme des Spiels wurde Holdener von Mächler bedient. Holdener fand ein Loch zwischen den Gegnerinnen, spielte Städtler genau in die Füsse, die zwischen den Goaliebeinen das längst fällige Tor zum Ausgleich erzielte. Es ging auch von da an munter weiter, es wurde nichts geschenkt. Nach einem Angriff der Zürcher Oberländerinnen zog einmal mehr Städtler auf und davon, suchte dieses Mal selber den Abschluss. Mächler und Holdener wären zentral bereit zum Einschuss gestanden. Mehr oder weniger aus heiterem Himmel kam ein Bogenball daher, der sich mit Drall plötzlich stark senkte und den Weg hinter Lach ins Tor fand. Lachen verlor daraufhin für 10 Minuten den Faden um danach wieder mit Druck und Wille den erneuten Ausgleich zu suchen. Mit dem Mut der zunehmenden Verzweiflung nahm die Konzentration ab und damit häuften sich aber auch die Fehlzuspiele. Harder kassierte noch den gelben Karton (Karte wurde nicht gezeigt), weil sie das Feld betrat obwohl der Schiedsrichter die Freigabe noch nicht erteilt hatte. Lach musste die Gäste 8 Minuten vor Ende gar noch vor dem 3. Gegentreffer retten. Trotz aller Bemühungen und Zurufe wurde Lachens Eifer und Engagement nicht einmal mit einem Punkt belohnt, der dem Spielgeschehen am Ehesten entsprochen hätte.

Der Frust nach Abpfiff war entsprechend gross. Wenn auch nichts Zählbares heraus geschaut hat so darf man doch sehr Stolz auf den gezeigten Willen und Einsatz sein. Eine klare Steigerung gegenüber dem Spiel vom vergangenen Sonntag. Darauf lässt sich aufbauen. Am Samstag Abend folgt bereits das zweitletzte Spiel, um 19h auf dem Peterswinkel. Man darf zurecht zuversichtlich sein! (ke)

Team Pfäffikon/Fehraltorf 1 – FC Lachen/Altendorf 1, 2:1 (1:0)
Pfäffikon, Barzloo, Rasenplatz 2, 10 Zuschauer. – SR: Lorino Giuseppe
Tore: 20. 1:0, 48. Städtler 1:1, 65. 2:1
FCLA: Lach; Cuic, Spieser, Niedermann, Gojani; Holdener, Schwander (C), Tellenbach, Ortner; Städtler, Mächler
Ersatzspielerinnen: Vargas (Frauen 2), Christen, Harder
Bemerkungen: FCLA ohne Grob (Aufbautraining), Bähler, Vogt, Cotti, Bonthuis (alle Schule/Ausbildung)
Auswechslungen: 46. Christen für Tellenbach, 71. Doppelwechsel Tellenbach für Christen und Vargas für Ortner, 81. Harder für Cuic
2 Min. Nachspielzeit 1. Halbzeit, 3 Min. Nachspielzeit 2. Halbzeit
Gelbe Karten: 30. Schnarwiler (Pfäffikon) und Cuic (Lachen) beide Foul, 77. Harder (Lachen) Freigabe Einwechslung nicht abgewartet
Corner 8:1
Fouls 7:9
Offside 3:3




 

 

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