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23. April 2019

Einmal FC Lachen, immer FC Lachen

Text und Bild Alois Züger

Der in Lachen aufgewachsene Daniel Schnider, „Dani“ wie er oft gerufen wird, oder „Sneidi“ wie er im Freundeskreis genannt wird und auch in seiner Mailadresse den Niederschlag gefunden hat, kann uneingeschränkt als leuchtendes Beispiel für Vereinstreue und Engagement bezeichnet werden.

Seit über 38 Jahren ist er als Fussballtrainer im FCLA tätig. Dabei hat der Inhaber des Trainer-B-Diploms praktisch in allen Juniorenkategorien und sporadisch auch bei den Aktiven der Männer- und der Frauenabteilung gewirkt.

 

Aus verschiedenen Vorlieben zum Fussball gekommen
Obwohl familiär als Fussballer nicht vorbelastet, kam er zusammen mit seinen drei Brüdern und den vielen Quartierkindern unweigerlich mit Fussball in Kontakt. In der damals noch grüneren Umgebung seines Weberwiese-Quartiers fand sich immer eine Wiese zum Spielen und bei aufkommenden Reklamationen auch Ausweichmöglichkeiten. Allerdings hatte Jung-Daniel nicht nur Fussball im Kopf. Der Pfadi-Betrieb gefiel ihm besonders. Der Aufenthalt und die Tätigkeiten in Feld und Wald machten ihn glücklich. Erst in den oberen Primarklassen begann die Neigung zum Fussball richtig. Einerseits war Fussball das Tagesthema in der Schule und dazu kamen noch die legendären  „Mätschli“  in Lehrer Stockers Turnstunden. Aus dem Schulfussball entwickelte sich der Vereinseintritt zum FC Lachen/Altendorf (damals noch FC Lachen).

Fussball bedeutet ihm viel, aber nicht alles
Obwohl Fussball fortan stets zu Schniders Vorlieben gehörte, gab es noch Anderes. Im Durchlauf aller Juniorenkategorien stand auch die Berufslehre an. Er wählte seinen Traumberuf Bäcker-Konditor und absolvierte die Lehrzeit in der Bäckerei Bütikofer in Lachen. Wie dem Sport, ist er auch seinem Beruf treu geblieben. Als langjähriger Mitarbeiter in der Bäckerei Stocker in Freienbach und mittlerweile als Chef-Stellvertreter ist er ein fester Wert. Neben dem Sport diente ein Sprachaufenthalt in Amerika der Weiterbildung. Musik der Fünfzigerjahre wie auch Reisen gehören zu seinen Vorlieben. Dabei zählt England (natürlich mit Fussball) zu seinen Lieblings-Destinationen. Bereits mit 18 Jahren, also noch als Junior, stieg er ins Trainermetier ein. Auf dem sportlichen Weg bis in die erste Mannschaft des FC Lachen, sorgten diverse Verletzungen für Unterbrüche. Mit Beruf, Aktivspielen, Traineramt, zusammen mit seinen weiteren Aktivitäten, war die Agenda voll bis übervoll. Nach einer weiteren Verletzung entschloss er sich, Fussball nur noch als Trainer zu betreiben. Die Trainerlaufbahn war definitiv lanciert und wurde in der Folge mit den notwendigen Diplomen aufgewertet. In der Fussballszene fand Daniel Schnider auch seine Frau Petra Steinegger. Sie war ebenfalls aktive Fussballerin und mit Kolleginnen treibende Kraft im Lachner Frauenfussball. Da kam eine geballte Ladung Fussball zusammen. Mit der inzwischen 15jährigen Tochter entwickelte sich eine dritte Kraft in diese Richtung. Nach anfänglicher Fussballabstinenz ist sie inzwischen überzeugte Fussballerin bei den A-Juniorinnen des FCLA. Trainer Daniel Schnider seinerseits freut sich, nach erneuter Knieoperation wieder schmerzfrei auf dem Platz zu stehen, seinen weiteren Hobbys frönen und auch mit dem Hund spazieren gehen zu können. Gleichzeitig kann sich der Fussballclub glücklich schätzen, weiterhin auf die Dienste dieses treuen Mitgliedes zählen zu können.

dani schnider f19

Daniel Schnider
Geburtsdatum: 25. April 1963
Wohnort: Altendorf
Zivilstand: Verheiratet mit Petra Steinegger, 1 Tochter 15-jährig
Berufliche Ausbildung: Bäcker-Konditor, Chef-Stv. in einem lokalen Betrieb
Sportliche Ausbildung: Fussball B-Diplom
Hobbys: Fussball, Skifahren, Musik der 50iger-Jahre, Hund
Stärken:  Geduldig, genau, zuverlässig
Schwächen: Kleinigkeiten spät erledigen

Interview:
az. In welchem Alter hast Du mit Fussball begonnen?
ds. Als Kind mit den Brüdern und den Quartierkameraden.

War der Fussballsport familiär vorgegeben?
Nein, aber es ergab sich so wie vorher erwähnt und die Eltern liessen uns gewähren.

Wie ist Deine sportliche Karriere abgelaufen?
Die Spitzenkarriere stand eigentlich nie im Vordergrund. Aber die Freude am Fussball war immer gross. Trotzdem hatte ich auch noch andere Interessen. Sportlich angefangen habe ich eigentlich in der Pfadi. In der Junioren- und Aktivzeit im FC waren Musik und Reisen für mich auch wichtig. Die Verletzungen auch nicht karriereförderlich. Aber in der Rückschau stimmt eigentlich alles. Ich hatte eine gute Zeit bei den Junioren und bei den Aktiven. Ich bin zufrieden.

Was war der Grund für den Einstieg ins Trainermetier?
Mich hat die Philosophie des Fussballs interessiert, die Team- und Trainingsgestaltung.  Der ganze Ablauf.

Liess sich Sport und Beruf gut verbinden?
Ja und Nein. Es gab Spiele, zu denen ich berufsbedingt mit wenig Schlaf antreten musste. Anderseits konnte und kann ich als Trainer, auch berufsbedingt, zu früherer Tageszeit trainieren.

Gab es Stresszeiten oder Erlebnisse, die zur Aufgabe des Hobbys hätten führen können?
Beruf, Training, Spiel und Organisation verlangten oft Einiges ab. Aber ans Aufgeben verlor ich keine Gedanken.

Du hast eine Fussballerin geheiratet. Ging das gut mit der Doppelvertretung auf dem Fussballplatz?
Im Grossen und Ganzen schon. Aber als Trainer und Spielerin im gleichen Team gab es schon den einen oder anderen emotionalen und spannenden Moment.

Wird man als Tochter von Fussballer-Eltern automatisch Fussballerin?
Bei unserer Tochter  war das anfänglich gar nicht der Fall. Erst so mit sechs/sieben Jahren entwickelte sich der „Virus“ in diese Richtung.

Vater oder Mutter als Trainer, geht das gut?
Das ist für Kind, Eltern und Team nicht ganz einfach. Die Situation verlangt viel Einfühlungsvermögen.

Welche Änderungen sind im Fussball und im Traineramt im Laufe Deiner Karriere festzustellen?
Früher war man voll zu einem Sport hingezogen. Hat praktisch alles dafür untergeordnet. Die vielen Möglichkeiten der Neuzeit, die zunehmenden individuellen Eigeninteressen zersplittern das Gemeinschaftsgefühl und darunter leidet der Teamsport.

Bist Du mit Deiner Karriere zufrieden oder würdest Du aus heutiger Sicht etwas ändern wollen?
Natürlich kommt man über die Jahre zur Einsicht, das Eine oder Andere hätte ich anders machen können, würde ich heute anders machen. Aber ich bin zufrieden.

Noch eine andere Frage. Was sagst Du zum Videobeweis (VAR) im Fussball?
Ich denke es ist eine gute Sache. Allerdings die totale Gerechtigkeit wird es nie geben. Für Diskussionsstoff wird weiterhin gesorgt sein.

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